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Was sind denn jetzt nochmal Browser?

Bundestrojaner, Online-Durchsuchungen - unsere Politiker wissen, von was sie reden. Kennen sich ja aus oder haben wenigstens jemanden, der sich (vielleicht) auskennt. Wie sagte der CSU-Wirtschafts-Glos so schön: “Ich habe Gott sei Dank Leute, die für mich das Internet bedienen.”

Im ARD-Morgenmagazin befragten Kinder ein paar Politiker über ihre Internet-Gewohnheiten, dokumentiert unter anderem hier bei netzpolitik.org.


Hoffnung für unsere Gesellschaft besteht noch: wenigstens die Kinder beweisen Medienkompetenz, was man von den Politikern nicht sagen kann, die in der Diskussion um gesetzliche Einschränkungen am lautesten mitreden.

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“Schöpfung im Licht” - ein Beitrag zur Wormser Kulturnacht

Zugegeben, eine Kulturnacht hat Eventcharakter und man darf dem auch mal nachgeben: Events können Spaß machen, Kitsch ist durchaus erlaubt und man darf sich dran freuen.

Mit dieser Erwartungshaltung besuchte ich am vergangenen Samstag die Veranstaltung „Schöpfung im Licht“ im Wormser Dom, eine Kooperation zwischen dem Bistum Mainz und der Agentur „Geschichte im Licht“, inspiriert von französischen „Son et lumière“-Veranstaltungen. Und es hätte ja auch schön werden können: Scheinwerfer, die die Architektur des Wormser Doms ins „rechte Licht“ setzen, Musik, um die Atmosphäre des Raums zu unterstreichen und Texte aus der Bibel. Vielversprechend klang auch noch die Ankündigung von Domprobst Engelbert Prieß: „ein neuer Zugang zu Worten der Bibel, eine wunderbare Möglichkeit, den Raum des Domes neu zu erleben.“

Aber was dann um 23.00 Uhr im Dom stattfand, weckte eher Assoziationen an „Hurz“ von Hape Kerkeling. Eine offensichtlich standardisierte Installation, die so wohl schon in unterschiedlichen Kirchen stattfand, wurde abgespult. Musik und sogar die biblischen Texte kamen aus der Konserve, was eigentlich noch gar nichts über die Qualität aussagt.

Doch mit einer monotonen, gleichförmigen Erzählerstimme allein lässt sich noch keine meditative Stimmung beschwören. Dabei wurde dann ein Parfoceritt quer durch die Bibel zurückgelegt: von der Schöpfungsgeschichte über die Bergpredigt und das Vater-unser bis zur Offenbarung.

Die Musik bediente wirklich jedes Klischee und reichte vom esoterischen Klangteppich bis hin zu effektheischenden Versatzstücken gregorianischen Gesangs. Und die Lichterschau war bunt und nicht zuletzt durch Kunsteisnebel eher bombastisch als wirklich besinnlich und neue Blicke eröffnend.

Weder die romanische Architektur noch der barocke Hochaltar konnten sich wehren gegen die bonbonbunten Lichter der „vollautomatischen Präsentation“. Einen Gefallen hat man Ihnen damit nicht getan.

Leider hats nicht mal zum Kitsch gereicht, denn der kann immerhin noch anrühren. Was aber bei „Schöpfung im Licht“ geboten wurde, war leider nur banal

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Pleiten, Pech und Pannen

Habe ich im vergangenen Jahr noch Werbung für die Wahl zum Publikumspreis des Grimme Online Awards gemacht, bin ich über die Begleitumstände der diesjährigen Arbeit der Jury ziemlich irritiert.

Erst wurde ein Angebot nominiert, das eigentlich erst startete, als die Nominierungsfrist vorbei war. Auch wenn die Verantwortlichen kein Problem damit haben, für mich hats ein”Gschmäckle

Dann stieg jemand ganz schnell aus der Jury aus, als sein eigenes Angebot nachnominiert wurde (siehe unter anderem hier).

Und jetzt wurden die Sieger auf der offiziellen Grimme-Online-Award-Seite veröffentlicht und zwar aus Versehen. Und dazu offenbar zu einem Zeitpunkt, da die Abstimmung zum Publikumspreis noch laufen sollte.

Hoffentlich profitieren die  nächsten Wettbewerbe aus diesen Erfahrungen und gewinnen ein ähnliches Renommee wie die entsprechenden Fernsehpreise.

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Nichts zu verbergen …

Das ist das Totschlagargument in der Diskussion um Privatsphäre im Konflikt mit den Kontrollrechten des Staates: wer nichts zu verbergen hat, braucht nichts zu befürchten.

Im Holland-Urlaub ist das immer schön zu beobachten: Gardinen vor den Fenstern sind verpönt - es gibt den freien Durchblick ins Wohnzimmer. Grund ist die calvinistische Grundprägung der Gesellschaft: man lebt rechtschaffen und gottesfürchtig. Und was der liebe Gott sowieso sehen kann, braucht man auch vor den Nachbarn nicht zu verstecken.

Das mag bis zu einem bestimmten Grad auch so sein, aber die Grenzen der staatlichen Neugier werden immer weiter gefasst und diffuser. Das Beispiel vom Frosch im immer heisser werden Wasser trifft es genau. Wirft man ihn ins heisse Wasser, setzt er alles dran, sich so schnell wie möglich aus seiner Situation zu befreien. Heizt man das Wasser aber nach und nach auf, erkennt er die Brisanz der Situation nicht und wird abgekocht!

Dafür ein Bewusstsein zu schaffen ist in der teilweise emotional geführten Diskussion schwierig. Interessant finde ich daher die Initiative der Freiheitsredner: nach eigener Aussage “ein Netzwerk von Bürgern, die z.B. an Schulen, Universitäten und Vereinen ehrenamtlich Vorträge über den Wert der Privatsphäre und den Nutzen von Überwachung halten und diese Themen mit den Teilnehmern diskutieren”.

Kreative, witzige Widerstandsformen gegen die Datensammelwut des Staates sind dann eine Möglichkeit, Gegenposition zu beziehen. Die Bunte Kunstagenten rufen deshalb zur Sammlung von Geruchsproben auf, den Bundesinnenminister bei seiner schwierigen Arbeit zu unterstützten ruft die Initiative Informiert Wolfgang auf.

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Safari 3 auch für Windows

Apples Webbrowser Safari ist ab sofort auch für Windows-Systeme verfügbar, verkündete Steve Jobs bei der Apple-Entwicklerkonferenz

Laut seiner Aussage soll die Software Webseiten doppelt so schnell anzeigen wie Microsofts Internet Explorer. “Viele hundert Millionen Windows-Anwender setzen bereits iTunes ein und wir freuen uns, sie auch vom überlegenen Browsererlebnis von Safari zu überzeugen,” sagte Jobs.

Die Vorab-Version steht zum Download bereit.

Safari überzeugt mich bislang allerdings noch nicht. Es mag der Vorab-Version geschuldet sein, aber ich habe im ersten Test schon Darstellungsfehler feststellen müssen: Korrekt mit CSS formatierte Überschriften kann Safari nicht darstellen und verwandelt Bildschirmseiten in Lochstickerei.

Edit: Auch Heise ist nicht ganz überzeugt: Für eine “Public Beta”, unter der Apple den Safari 3 für Windows offeriert, erscheint die Software doch reichlich unausgereift.

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Gemeinsam arbeiten mit Wikis

Common Craft fiel mir schon vor einigen Wochen auf, als ich das Video zu RSS sah (Deutsche Version im Blog von Peter Turi). Aber da habe ich selbst ja schon vor einiger Zeit einige Hinweise gepostet (hier und hier).

Jetzt gibts eine ebenso gute (kurzweilig) Einführung in Wikis:

(via)

Wer es mal ausprobieren will, darf sich hier umschauen.

Edit
Notiz an mich: bei Brand1 gibt es eine gute “Success-Story

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Wordpress Update

Nicht ganz reibungslos, aber dank gesicherter Datenbank ohne  größere Adrenalinstöße  und mit Orientierung am Leitfaden
letzlich problemlos: hier also in Zukunft WP 2.2

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Erinnerung an Douglas Adams

Don’t panic! Heute ist Towel-Day (auf gut deutsch Handtuchtag). Ich habe zwar vor ein paar Wochen “Per Anhalter durch die Galaxis” mit Begeisterung aus dem Regal gezogen, aber nach ein paar Stunden wieder mit etwas wehmütigen Erinnerungen an Jugendzeiten zurückgestellt.

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Bundestrojaner

zwei interessante Beiträge bei Zeit online:

“Hacken für den Staat” von Lutz Herkner und “Zugriff der Hacker” von Peter M. Buhr beschäftigen sich allgemeinverständlich mit den technischen Ansätzen, wie der Bundestrojaner auf einen PC kommt.

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Schlapp in den Seilen ..

blacky.jpg

… hängt heute der Bürohund. Allerdings weniger der tropischen Temparaturen wegen. Vielmehr hat er sich gestern beim Toben eine Granne in die Nase gezogen. Und so schnell wie er sie einschnaubte konnte ich gar nicht zufassen. Den ganzen Abend über nieste er wie ein Bayer nach übermässigem Schnupftabakgenuss…

Also wieder ein Besuch bei seiner Lieblingstierärztin. Die allerdings verwies uns ob der Untiefe seiner Labradornase zum Kollegen mit dem längeren Endoskop, der dann den Übeltäter aus der Nase zog.

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